
Zu allen Zeiten hat es große, bedeutende und bewunderte Frauen gegeben. Wir denken da an Nofretete, Elisabeth von Thüringen, Queen Victoria und Königin Silvia von Schweden…
Sie alle waren und sind großartig, bewunderungswürdig und vorbildhaft. Solch eine bewunderungswürdige Frau war auch die preußische Königin Luise, die Gemahlin des Königs Friedrich Wilhelms III.
An diese außergewöhnliche Frau, die vor zweihundert Jahren verstorben ist, denkt man auch heute noch mit Bewunderung und Stolz. Sie war keine, die etwas für sich einforderte. Sie war keine, die sich in die große Politik einmischen wollte. Sie war keine, die mit allen Mitteln das Zepter selbst in die Hand nehmen wollte. Sie war eine Frau, eine Königin, die es schaffte, allein durch ihre Person Ehrfurcht und Respekt zu vermitteln. Selbst der mächtige „Kleine Korse”, der sich in Paris selbst die Krone aufgesetzt hatte, und der ganz Europa in Angst und Schrecken versetzte, musste vor dieser Königin Preußens zurück weichen und war ihrem Charme und ihrer Schönheit erlegen. Diese schöne Frau, diese liebreizende Landesmutter, schaffte, was kein anderer Gegner Napoleons in Europa vermochte: Sie handelte für Ihr Land und für ihr Volk einen milderen Frieden heraus – und das dankt man ihr noch bis zum heutigen Tag.

Am 6. Juli 1807 trifft der Kaiser der Franzosen in Tilsit Königin Luise von Preußen
Mohammad-Reza Ali-Zamani, der zuletzt am 8. August in Begleitung der Französin