Am 27. Januar 2007 trafen sich unter einem blauen Winterhimmel ein Teil der Mitglieder der Kaisertreuen Jugend an der Hof- und Domkirche zu Berlin. Anlass war der 148. Geburtstag seiner Majestät Kaiser Wilhelms II. sowie die Vereinsgründung der Kaisertreuen Jugend als vorerst nicht eingetragener Verein. Nach der Besichtigung des Berliner Doms und der Hohenzollerngruft ging es ab 14.00 Uhr ins Berliner Traditionsgasthaus „Zur Gerichtslaube“, wo die Vorstandsmitglieder die Satzung unterzeichneten. In einer kurzen Rede wies der Erste Vorsitzende Jens Schwarze auf die wichtigsten Tugenden für Monarchisten hin: Bescheidenheit und Geduld! Des Weiteren erinnerte er an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und wies darauf hin, dass es auch die Abschaffung der Monarchie war, die den Weg ebnete für einen selbsternannten „Führer“.

Auch die Presse zeigte Interesse, so mussten die Teilnehmer einem Team des „Berliner Kurier“ Rede und Antwort stehen. Leider war das Interview wesentlich positiver als der tatsächlich erschienene Artikel.

Nach dem formellen Teil der Veranstaltung ließen die Teilnehmer den Tag bei einem gemeinsamen Essen und Gesprächen über Monarchie und Politik ausklingen. Abends zogen einige Teilnehmer dann noch durch die Berliner Kneipen. Sonntagmorgen stand dann ein Gottesdienst in der Spandauer St. Nikolai Kirche auf dem Programm. Nachmittags ging es mit der Besichtigung des neu eröffneten Bodemuseums weiter, bis man sich am frühen Abend voneinander verabschiedete und die Heimreise antrat.

Die Kaisertreue Jugend steht nun auf eigenen Füßen und ist bereit, ihren Platz in der monarchistischen Bewegung in Deutschland einzunehmen!