Offizielle Stellungnahme der Internationalen Monarchistischen Konferenz zur Repression im Iran

Die Internationale Monarchistische Konferenz (IMC) protestiert als föderale Organisation mit 64 monarchistischen Organisationen, die 29 Nationen repräsentieren, gegen die Verhängung der Todesstrafe gegen Mohammad-Reza Ali-Zamani, einem 37-jährigen monarchistischen Kämpfer der Iranischen Monarchistischen Gesellschaft.

Mohammad-Reza Ali-Zamani, der zuletzt am 8. August in Begleitung der Französin Clotilde Reiss vor dem Teheraner Revolutionstribunal gesehen wurde, wurde wegen seiner Rolle in der Protestbewegung zum Tode verurteilt, von der die islamische Republik nach den Präsidentschaftswahlen im Juni erschüttert wurde.

Es ist die erste Todesstrafe der iranischen Justiz gegen einen Teilnehmer der Demonstrationen, die auf die umstrittene Wiederwahl von Mahmud Ahmadinedschad zum Präsidenten der Republik am 12. Juni folgte.

Die Vollstreckung des Urteils gegen Mohammad-Reza Ali-Zamani wurde auf den 4. November 2009 verschoben.

Ungeachtet des politischen monarchistischen Bekenntnisses von Mohammad-Reza Ali-Zamani muß sich die Internationale Gemeinschaft zur Rettung des Lebens eines politischen Gefangenen erheben, der schlicht wegen seiner Opposition zu einer illegitimen und theokratischen islamistischen Diktatur zum Tode verurteilt wurde.

Um bei der Mobilisierung von Energie und Gewissen zu helfen, hat die Internationale Monarchistische Konferenz beschlossen ein „Kollektiv für die Freilassung von Mohammad-Reza Ali-Zamani“ zu gründen (Kontakt über freezamani<at>monarchiste<dot>com) und eine Petition zur Rettung von Mohammad-Reza Ali-Zamani zu starten.

Weitere Initiativen sind in Vorbereitung.

Sylvain Roussillon
Generalsekretär der IMC

http://internationale.monarchiste.com
http://www.facebook.com/group.php?gid=151478437097