IMC: Nach einem Apell der monarchistischen Parlamentspartei Rastrya Prajatantra Party Nepal (RPP-N) strömten am 22. Februar tausende nepalesischer Monarchisten nach Kathmandu. Die Demonstranten, die sich für eine von zwei Millionen Unterzeichnern unterstütze Volkspetition für ein Verfassungsreferendum einsetzen, besetzten das Zentrum der nepalesischen Hauptstadt und brachten sie so zum Erliegen.

Berichten zufolge kam es zu zahlreichen Zusammenstößen, bei denen Hunderte festgenommen worden sein sollen. Nach den uns vorliegenden Berichten soll es sich um bis zu 600 Bürger handeln. Unter den Festgenommenen befinden sich Führer und Repräsentanten der RPP-N.

Nepalesen setzten sich für die konstitutionelle Monarchie ein

Nepalesen setzten sich für die konstitutionelle Monarchie ein

Vor dieser Welle der Repression traf sich der im Exil befindliche Souverän, Seine Majestät Gyanedra, mit indischen Regierungsvertretern, die ihre Sorge um die Lage in Nepal ausdrückten. Weniger als zwei Jahre nachdem die Republik ausgerufe wurde scheint das Land auf dem Weg in eine weitere Revolution; diesmal zur Restauration der Monarchie. Zu diesem Umschlag kam es, nachdem sich die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse dramatisch verschlechtert haben. Die Unfähigkeit der maoistischen Revolutionäre und ihrer moderateren republikanischen Verbündeten im Umgang mit dieser Situation ist offenbar geworden.

Ab dem 23. Februar um 9 Uhr blockierten tausende der Rastrya Prajatantra Party Nepal (RPP-N) friedlich den Zugang zum Singha Durbar und standen vor den Padmodaya Schulen in Putalisadak, Anamnagar und Maithigar, wo sie eine Berücksichtigung der konstitionellen Monarchie in der neuen Verfassung forderten. Während der Demonstration wurden Vertreter der RPP-N von den Sicherheitskräften verwundet und zahllose inhaftiert.

Die Internationale Monarchistische Konferenz ruft zu einem Ende der Repression auf, sowohl gegen die Inhaftierung nepalesischer Monarchisten, wie auch gegen die Organisation, die das Volksreferendum initiiert hat, welches dem Willen der Mehrheit des nepalesischen Volkes entspricht.

Die Internationale Monarchistische Konferenz ist einmal mehr erstaunt über die auffällige Zurückhaltung der Medien zur Repression in Nepal, die schon vorher latent war, um nun riesige Ausmaße anzunehmen.

Die Internationale Monarchistische Konferenz bekräftigt ihre Unterstützung für die nepalesischen Kameraden und auf eine friedliche Lösung hofft, bevor das Land gar im Chaos versinkt.