Peter Sloterdijk über den Charme der Monarchie Freitag, Feb 19 2010 

Auf die Frage des „Stern“ vom 7. Januar 2010, ob er die Monarchie für eine akzeptable Staatsform halte, antwortete der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk:

Absolut. Ich würde sagen, das ist die Staatsform, die den modernen Europäern aufs Ganze gesehen am besten getan hat – im Sinne der konstitutionellen Monarchie. Bei der Monarchie wird die Darstellung des Staates durch einen einzelnen Menschen in eine kontinuierliche Institution eingebunden. Während man in den Republiken alle paar Jahre dieses doch oft beschämende Ritual der Präsidentenwahl durchführt. Auch hat man ständig die Befürchtung, dass das Land keine geeigneten Persönlichkeiten für solche Aufgaben hervorbringt.

Peter Sloterdijk

Peter Sloterdijk

2. Vortrags- und Kulturveranstaltung der Kaisertreuen Jugend mit dem Bismarckbund Freitag, Feb 19 2010 

Bismarckbund e.V. und die
Kaisertreue Jugend

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Werner Bergengruen: Großer Herbst Freitag, Feb 19 2010 

Von Werner Bergengruen

Großes Lob hat Gott sich zugerichtet
aus den Zeiten, aus dem Sternenkreis.
Langsam ist des Sommers Kranz gelichtet,
und die Stirn gibt ihn erbötig preis.

Vogelwolken stieben von den Gärten,
Felder stehn geräumt, und Beete glühn,
unsern sanften Wiesengrund zu härten,
wird sich bald ein früher Nachtfrost mühn. (mehr …)

Weshalb Zar Paul I. 1799 General Suworow in den Krieg schickte Dienstag, Feb 16 2010 

KRUSENSTERN: Zar Paul I. wollte 1799 mit dem Zweiten Koalitionskrieg nicht neue Territorien erobern, sondern unter anderem die katholische und die orthodoxe Kirche vereinigen und so die tausendjährige Spaltung der christlichen Welt überwinden. Dies erklärte der renommierte Historiker Oleg Sokolov, Präsident der Russischen Gesellschaft für Militärgeschichte, in einem Referat am Suworow-Abend im Rahmen der Russischen Kulturwoche 2008 in Zürich.

Buch von Prof. Oleg Sokolov zur Napoleonischen Armee

Buch von Prof. Oleg Sokolov zur Napoleonischen Armee

Von Professor Oleg Sokolov

“Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln”, – schrieb der preussische General und Militärtheoretiker Carl von Clausewitz. Dies gilt auch für den so genannten Zweiten Koalitionskrieg von 1798 bis 1802, an dem sich das Russische Zarenreich aktiv beteiligte. Die Strategie des russischen Heeres und seines Oberbefehlshabers Alexander Suworow auf den italienischen Kriegsschauplätzen wurde in vielem von politischen Zielen bestimmt, die Russland sich gesetzt hatte. Um Suworows Handlungen richtig begreifen zu können, muss man die politischen Voraussetzungen für den Krieg von 1799 betrachten.

Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass ernstzunehmende zeitgenössische Historiker aufgrund neuer Forschungen die bisher übliche Darstellung von Zar Paul I. als einer geistig abnormen Person entschieden zurückweisen.

Der Monarch [von Peter III. als legitimer Nachkomme anerkannt, obwohl er wahrscheinlich der Sohn von Graf Saltykow war, einem Liebhaber seiner Mutter Katharina II.], dessen Leben 1801 ein tragisches Ende nahm, war in der Tat ein impulsiver und auffahrender Mensch, besass aber auch viele Tugenden.

Er genoss eine vortreffliche Ausbildung, beherrschte perfekt mehrere Fremdsprachen, zeichnete sich vor allem jedoch durch bemerkenswerte charakterliche Eigenschaften wie Ehrlichkeit und Geradheit aus. Und er war bestrebt, nicht nur mit dem üblichen Machiavellismus zu herrschen, sondern auch mit Gerechtigkeit und Ritterlichkeit. Sogar in der Aussenpolitik verabscheute er die üblichen diplomatischen Griffe und Kniffe: “Wahrheitstreue, Uneigennützigkeit und Kraft können selbst laut und direkt sprechen” – erklärte der Zar in einer Weisung an einen seiner Botschafter.

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Schönheitsoperation, Darmoperation, Bachblütentherapie oder Sterbehilfe? Sonntag, Feb 14 2010 

Man kann alle wirtschaftlichen, staatlichen, physischen Katastrophen überleben, nicht aber geistige. Wenn wir uns aufgeben, wenn wir aufhören an uns, an unsere Zukunft zu glauben, dann sind wir erledigt.

Dieses Zitat, mit dem sich Alexander Solschenizyn vor allem auf sich und das eigene Leben bezog, läßt sich in gleicher Weise auch auf die russische oder die deutsche Nationen anwenden.

Innenraum einer Gulag-Baracke

Innenraum einer Gulag-Baracke

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Das alte Königsberg Sonntag, Feb 14 2010 

Russische Monarchisten demonstrieren in Irkutsk Sonntag, Feb 14 2010 

ALEGISTA: Die Aktivitäten russischer Monarchisten sind vielfältig und nicht auf die Hauptstadt beschränkt. Am Samstag gab es in der sibirischen Stadt Irkutsk eine Demonstration gegen die Reaktivierung einer Papier- und Zellstofffabrik (pulp and paper) am Baikalsee, bei deren Organisation der Russischen Reichsbund Orden mitgewirkt hatte.

Baikalsee

Baikalsee

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Sind die Vereinigten Staaten eine christliche Nation? Samstag, Feb 13 2010 

RW: Die New York Times berichtet, daß in Texas „christliche Konservative“ ganz versessen darauf sind, daß den Kindern in den Schulen beigebracht wird, daß die Vereinigten Staaten als „christliche Nation“ gegründet worden seien.

Das stimmt so natürlich nicht: Bei den amerikanischen Gründervätern handelte es sich um Deisten, Freimaurer und Unitarier, die (in Verletzung von Röm. 13 und 1. Petr. 2, 13-17) gegen ihren rechtmäßigen christlichen König Georg III. rebellierten und die alte Ordnung der Christenheit (Altar und Thron) haßten.

König Georg III.

König Georg III.

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Der Weg zur Einigung Deutschlands Freitag, Feb 12 2010 

Prinz Eugen Marsch Freitag, Feb 12 2010 

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