Gemäß des Eintrags im Lexikon des Konservatismus zu den „Weißen Blättern“ gab es den Plan die Abonnenten der „Gelben Hefte“ zu übernehmen.

Titelblatt der

Diese von Max Buchner herausgegebene Monatsschrift verstand sich als Fortsetzung der noch von Joseph Görres gegründeten Historisch-Politischen Blätter für das katholische Deutschland. Anton Ritthaler, der auch in den Weißen Blättern regelmäßig Artikel veröffentlichte, wirkte bei der Herausgabe der „Gelben Hefte“ mit. Eine Vorstellung über Max Buchners Stil und Gedankenwelt kann man sich anhand des in der Ausgabe Oktober 1935 nachgedruckten Artikels „Der christliche Gedanke in der Gegenwart“ machen — wie auch die Einleitung sagt, wurde dieser Artikel als ein herausragender Artikel angesehen. Aus dieser Hervorhebung kann man freilich auch entnehmen, daß viele andere Artikel darin zu finden waren, die nicht die Linie Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenbergs vertraten. Eine Würdigung des Lebenswerkes Max Buchners als Historiker nach dessen Tod im April 1941 brachte erst die Augustausgabe.