Historische Schriften zu Kaiser Wilhelm II. Dienstag, Okt 6 2009 

Im Schriftenarchiv von monarchieforum.org gibt es jetzt ein neues Verzeichnis mit antiquarischen Flugblättern und Broschüren aus der Zeit 1914 bis 1927 zu Kaiser Wilhelm II. als PDF.

Ist der Kaiser geflohen? Der Kaiser und die Ereignisse vom 9. November Der Kaiser am 9. November
Wilhelm der Letzte - eine Vorhersage aus 1914 Gegen die Kautsky Mache - menschliche Rechtfertigung Wilhelms II. Merkblätter des "Aufrechten" on Twitpic

Neues Material als PDF, insgesamt drei Bücher, gibt es auch zu Iwan Ijlin.

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Archiv weißer Schriften Montag, Sep 28 2009 

Auf monarchieforum.org gibt es jetzt ein Archiv, in dem Schriften „weisser“ Theoretiker, historische Zeitungen und aktuelle Vorträge gesammelt und übersichtlich geordnet werden.

Die Stephanskrone Samstag, Sep 26 2009 

Von Reinhold Schneider

Am Weihnachtstage des so gefürchteten und ersehnten Jahres 1000 empfing der junge Ungarfürst Stephan in Gran unter dem Jubel des Volkes die Königskrone, die Papst Silvester II. ihm auf sein Ansuchen gesandt hatte; er wurde mit heiligem Öle gesalbt und erhob in seiner Rechten das an einem langen Schafte befestigte Apostelkreuz, das ihm vom Papste mit der Krone übermittelte Zeichen seiner apostolischen Sendung (*). Ein neues, dem Papste und dem Glauben unmittelbar verpflichtets Königreich war geschaffen. Ende des 9. Jahrhunderts hatten die Magyaren, deren Urheimat wohl an der mittleren Wolga lag, da Land in Besitz genommen, das ihnen zur neuen Heimat werden sollte; im Jahre 955 kamen ihre Beutezüge nach Westen auf dem Lechfeld zum Stillstand. Fürst Geisa, Stephans Vater, hatte die Macht der Stammeshäuptlinge gebrochen und die einheitliche Herrschaft seines Hauses begründet; um diese Zeit kamen die Sendboten des Kreuzes, Priester des Bischofs Pilgrim von Passau und des heiligen Wolfgang von Regensburg, in das Land; sie fanden unter dem heidnischen Volke Christen, die vor zwanzig Jahren als Gefangene verschleppt worden waren. Geisa suchte mit Italien und Deutschland in Frieden zu leben; er warb am bayrischen Herzogshofe für seinen Sohn Stephan um die Fürstin Gisela, deren Bruder als Kaiser Heinrich II. den Thron des Reiches bestieg. Vom Schutzpatron von Passau hatte Stephan auch seinen christlichen Namen empfangen; er mußte, als er im Jahre 990 das Erbe des Vaters antrat, dessen Werk erhärten und aufrührerische Stammesfürsten niederwerfen; als König drang er bald nach seiner Krönung über die Theiß und nach Bulgarien vor. Dann suchte er, wie sein Vater, Frieden zu halten; er gründete die Heiligtümer seines Landes, das Benediktinerkloster auf dem Martinsberg (Pannonhalma), eine der Jungfrau und dem heiligen Adalbert geweihte Kirche in Gran, ein für bayrische Nonnen bestimmtes Kloster in Veszprém und in derselben Stadt eine dem heiligen Michael anbefohlene Kathedrale; Baumeister aus Italien und Dalmatien errichteten strenge, wuchtige Basiliken in den zehn Bischofsstädten des Landes; die Königin Gisela und ihre Frauen beschenkten die Kirchen mit Meßgewändern und Decken. Der König wies den Priestern bedeutende Aufgaben im Staate zu; er ließ Burgen auf seinen weitverstreuten Besitzungen errichten und legte Beamte in die Burgen, die über das sich ansiedelnde Volk geboten; den Beamten traten Kriegsleute zur Seite; so entstanden die Komitate. Nach dem Muster der fränkisch-deutschen Markgrafschaften gründete der König Grenzgespannschaften zur Verteidigung des Landes; er ließ Münzen schlagen in der Art der Regensburger Halbdenare Herzog Heinrichs II. und Zoll-, Fähr- und Brückengelder erheben. Alljährlich am Tage Mariae Himmelfahrt – der Gottesmutter hatte er sein Land und Volk unterstellt – hielt er Gerichtstag in Stuhlweißenburg; ein jeder Ungar, gleich welchen Standes und Ranges, konnte vor ihm erscheinen und Recht fordern. So verlieh der König seinem Lande und Volke Gestalt und Aufgabe, das vollkommen Neue einpflanzend, aber nicht ohne Rücksicht auf die Überlieferung und überkommene Bindungen, friedfertigen Geistes, aber zum Kampfe bereit. Da nach dem Todes seines Schwagers, des heiligen Kaisers Heinrich II., der Salier Konrad II. den Anspruch der Karolinger auf die Provinz Pannonien wieder aufnahm und mit seinen böhmischen Vasallen gegen Ungarn zog scheiterte er an der Kriegsmacht Stephans des Heiligen. (mehr …)

Exkursion nach Detmold Mittwoch, Sep 23 2009 

Am 1. August 2009 veranstaltete die Kaisertreue Jugend eine Exkursion in die Residenzstadt Detmold mit einer Wanderung zum Hermannsdenkmal im nahen Teutoburger Wald.

Am Vormittag besuchte unsere Gruppe das fürstliche Residenzschloß zu Detmold dessen reiche Ausstattung beeindruckte. Im Schloß lebt bis heute die Familie Lippe-Biesterfeld, die bis 1918 das kleine Fürstentum Lippe-Detmold regierte und bis heute ein hohes Ansehen in der alten Residenzstadt genießt. Die harmonische historische Altstadt mit der alten reformierten Hauptkirche, dem klassizistischen Rathaus und den zahlreichen Fachwerkbauten bestach uns ebenso wie die reizvolle Landschaft des Teutoburger Waldes. Ergreifend war für alle Teilnehmer der Blick auf das – 1838 – 1875 durch den Franken Ernst von Bandel erbaute – Hermannsdenkmal, welches wir besichtigten und von dessen Aussichtsplattform wir den Blick in die herrliche Landschaft genossen. (mehr …)

Wandlungen der Staatsführung am Vorabend der französischen Revolution Samstag, Sep 19 2009 

Von Dr. Hans Kall

Recht und Macht unterliegen in jedem politischen Verband einem vielfachen Wandel ihrer gegenseitigen Beziehungen. Die germanischen Begriffe subjektiver Herrschaftsberechtigung und Herrschaftsteilnahme gerieten in der Völkerwanderung in stürmische Verwirrung und was sich davon erhielt, wurde im werdenden Mittelalter durch den christlichen Amts- und Pflichtgedanken objektiviert. Das Recht stand seitdem für alle Vorstellungen über Volk und Herrscher und diese leiteten daraus ihre Pflicht zu gehorchen und zu herrschen ab. Herrscher und Beherrschte standen einander in sittlicher Verantwortung gegenüber, da sie beide an eine objektive Sittlichkeit glaubten. (mehr …)

Weisse Blätter jetzt als PDF im Netz Freitag, Sep 11 2009 

Bei Scribd.com gibt es jetzt einen Stapel von 18 Ausgaben der Weissen Blätter als digitalisierte PDFs.

Hier die Links auf die einzelnen Ausgaben:

Wer den „Online-Reader“ von Scribd nicht mag, kann sich die Dokumente auch als PDF runterladen.

Voraussetzung dafür ist lediglich eine Benutzerkennung.

Einladung zum Monarchieforum 2009 in Hechingen Freitag, Aug 7 2009 

Die Kaisertreue Jugend lädt alle Interessenten herzlich ein zum zweiten, nun jährlich stattfindenden Monarchieforum vom 23. bis zum 25. Oktober 2009 in die Residenzstadt Hechingen.

Die Stadt, am Fuße der Burg Hohenzollern gelegen, bietet die geschichtsträchtige Kulisse für unsere diesjährige wissenschaftliche Veranstaltung.

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern

Schwerpunktthema 2009 ist „Der christliche Konservativismus im Kaiserreich“.

Hierzu sprechen Professor Dr. Julius H. Schoeps (Universität Potsdam), der Vorsitzende des Bismarckbundes e. V., Herr Günter G. A. Marklein (Jever) sowie der Sprecher der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft, Herr Henning von Normann (Zeven). Tagungsort ist die Stadthalle in Hechingen. Für Samstag, den 24. Oktober ist weiterhin eine Besichtigung der Burg Hohenzollern inklusive Führung geplant.

Wie schon beim Monarchieforum 2008 erwarten wir auch diesmal wieder internationale Gäste. So hat sich eine Delegation treu zum Hause Romanow stehender Monarchisten aus Russland angekündigt, die Samstag vormittags als Alternative zur Burgführung wohl noch einen weiteren inhaltlichen Programmpunkt gestalten wird.

Ein ausführliches Programm gibt es hier. Informationen zur Anmeldung per Post oder Email gibt es da. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 20,00 Euro und ist mit der Anmeldung zu überweisen.

Treffen des AK Internet der Kaisertreuen Jugend in Bamberg Sonntag, Jul 12 2009 

Der Arbeitskreis Internet der Kaisertreuen Jugend traf sich am 11./12. Juli 2009 im fränkischen Bamberg, um gemeinsam über die künftige Internetpräsenz zu sprechen. Dabei wurde viel Grundsätzliches diskutiert, dennoch blieb ausreichend Zeit für die Besichtigung der schönen Altstadt, sowie des Domes nebst Grablege Kaiser Heinrich II. und Papst Clemens II. Es wurde ein Entwurf für eine neue Internetpräsenz der Kaisertreuen Jugend erarbeitet, welcher nun dem Rest des Vorstandes vorgestellt werden soll.

Weiterhin wurde darüber geredet, dass die Kaisertreue Jugend sich mehr bei gesellschaftspolitischen Themen in die Debatten einbringen sollte, beispielsweise sich dem Aufruf der Priesterbruderschaft St. Pius X. zur Mahnwache gegen die unsittliche CSD-Veranstaltung am 1. August in Stuttgart anzuschließen. Auch geschichtspolitisch sollte die KJ mehr Profil zeigen.
Weiterhin wurde diskutiert, ob die KJ nicht mal einen Ausflug zum Benediktinerkloster St. Wigiberti in Thüringen machen sollte.

Im Bamberger DomGrabmal Heinrich II im Dom zu Bamberg
Don Bosco Kapelle beim Heinrichsfest in BambergInnenhof beim Heinrichsfest in Bamberg

Bericht über die Weihnachtsfeier der KJ in Telgte/Westfalen Sonntag, Jul 12 2009 

Am 16. Dezember 2006 trafen sich erneut zahlreiche Mitglieder der Kaisertreuen Jugend im kleinen Örtchen Telgte nahe Münster, um sich bei einem Weihnachtsessen besser kennen zu lernen und über die weitere Vorgehensweise zu beratschlagen.

Der Zeitpunkt für die Gründung eines zunächst nicht eingetragenen Vereins wurde auf den 27. Januar 2007, also den Kaisergeburtstag, festgelegt. Ort der Gründung soll gerade auch aus historischen Gründen Berlin sein. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!

Es folgte eine Zusammenfassung über die Öffentlichkeitsarbeit der letzten Monate und ihre Höhen und Tiefen. Eindeutiger Erfolg stellt der Artikel der „Rheinischen Post“ vom 23. November des Jahres dar, welcher größtenteils objektiv und sachlich über die Kaisertreue Jugend und ihre Ziele informierte. Weniger begeistert zeigte sich der Vorstand von einer gewissen „unvernünftigen Flugblattaktion“ in Sachsen, in die sogar eine große deutsche Boulevardzeitung verwickelt war. Diese Aktion war nicht von uns autorisiert, zudem erfuhr der Vorstand nur durch einen Zufall von der – sicherlich nicht positiven – Aktion.

In Hessen hat sich einiges getan, so konnte durch Mitglieder des Arbeitskreises Rheinland-Westfalen der persönliche Kontakt zu monarchiebegeisterten jungen Menschen aus dem westhessischen Lahn-Dill-Kreis hergestellt werden. Die Gründung eines hessischen Arbeitskreises liegt nicht mehr in weiter Ferne!

Neben den KJ-Angelegenheiten stand vor allem auch die Situation anderer Vereine, die der monarchistischen Bewegung angehören, auf der Tagungsordnung. Der Vorstand einigte sich auf verstärkte Zusammenarbeit mit der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft, welche sich im Dezember 2006 gründete.

Zudem wurden die KJ’ler Zeuge der Gründung des „Bundes Aufrechter Monarchisten“. Die Bewegung ist um einen Verein reicher geworden, mit dem wir auf gute Zusammenarbeit hoffen!

Bei einem gemütlichen Abendessen wurde dann noch über Monarchie im Allgemeinen, die Zukunft der Bewegung sowie über aktuelle politische Themen diskutiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!

Der Bund aufrechter Monarchisten wird gegründet

Der „Bund aufrechter Monarchisten“ wird gegründet

Vereinsgründung und Kaisergeburtstagsfeier in Berlin, 27.01.2007 Sonntag, Jul 12 2009 

Am 27. Januar 2007 trafen sich unter einem blauen Winterhimmel ein Teil der Mitglieder der Kaisertreuen Jugend an der Hof- und Domkirche zu Berlin. Anlass war der 148. Geburtstag seiner Majestät Kaiser Wilhelms II. sowie die Vereinsgründung der Kaisertreuen Jugend als vorerst nicht eingetragener Verein. Nach der Besichtigung des Berliner Doms und der Hohenzollerngruft ging es ab 14.00 Uhr ins Berliner Traditionsgasthaus „Zur Gerichtslaube“, wo die Vorstandsmitglieder die Satzung unterzeichneten. In einer kurzen Rede wies der Erste Vorsitzende Jens Schwarze auf die wichtigsten Tugenden für Monarchisten hin: Bescheidenheit und Geduld! Des Weiteren erinnerte er an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und wies darauf hin, dass es auch die Abschaffung der Monarchie war, die den Weg ebnete für einen selbsternannten „Führer“.

Auch die Presse zeigte Interesse, so mussten die Teilnehmer einem Team des „Berliner Kurier“ Rede und Antwort stehen. Leider war das Interview wesentlich positiver als der tatsächlich erschienene Artikel.

Nach dem formellen Teil der Veranstaltung ließen die Teilnehmer den Tag bei einem gemeinsamen Essen und Gesprächen über Monarchie und Politik ausklingen. Abends zogen einige Teilnehmer dann noch durch die Berliner Kneipen. Sonntagmorgen stand dann ein Gottesdienst in der Spandauer St. Nikolai Kirche auf dem Programm. Nachmittags ging es mit der Besichtigung des neu eröffneten Bodemuseums weiter, bis man sich am frühen Abend voneinander verabschiedete und die Heimreise antrat.

Die Kaisertreue Jugend steht nun auf eigenen Füßen und ist bereit, ihren Platz in der monarchistischen Bewegung in Deutschland einzunehmen!

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