S. K. K. H. Georg Friedrich v. Preußen

S. K. K. H. Georg Friedrich v. Preußen
Seine Kaiserlich Königliche Hoheit (SKKH) Georg Friedrich von Preußen (*10. Juni 1976 in Bremen) ist seit dem Tod seines Großvaters Louis Ferdinand von Preußen am 25. September 1994 Chef des Hauses Hohenzollern und somit preußischer und deutscher Thronprätendent. Er ist der Sohn von Louis Ferdinand jr. Prinz von Preußen (* 1944; † 1977) und Donata, geb. Gräfin zu Castell-Rüdenhausen (* 1950).

Georg Friedrich ist Reserveoffizier der deutschen Bundeswehr und Vorstandsvorsitzender der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung. Er ist der Protektor (Schirmherr) der Casino-Gesellschaft zu Berlin. Außerdem ist er seit Juni 2005 auch Vorsitzender des Berliner Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Schon in jungen Jahren verlor Georg Friedrich seinen Vater, der bei einem Manöverunfall ums Leben kam. Mutter und Großvater bemühten sich jedoch stark diesen Schicksalsschlag nicht zur Belastung werden zu lassen, durch den eine Generation in der Erbfolge übersprungen wurde.
Die Schulzeit verbrachte Prinz Georg Friedrich erst in Fischerhude bei Bremen, dem Wohnsitz seiner Eltern, danach auf Gymnasien in Bremen und Oldenburg und dann auf dem Glenalmond College bei Aberdeen in Schottland, wo er das Abitur ablegte. In diese Zeit fiel der Tod seines Großvaters, Prinz Louis Ferdinand senior am 25. September 1994, in dessen Nachfolge er somit Chef des Hauses Hohenzollern wurde.

Es folgten zwei Jahre Militärdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald und das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Bergakademie in Freiberg in Sachsen. Während der Studienzeit absolvierte er viele Praktika im In- und Ausland, darunter ein sechsmonatiger Aufenthalt in Quito/Ecuador der ihm viele interessante Eindrücke und nicht zuletzt die Liebe zu Südamerika und zur spanischen Sprache vermittelten.

Die Erinnerung an die Geschichte Preussens und die Pflege der Tradition seiner Familie in zeitgemäßer Form, sind für ihn nicht bloßer Auftrag, sondern entsprechen auch seinen persönlichen Neigungen. Grosses Engagement zeigt er u.a. als Ehrenmitglied des Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsclubs, dessen Gründungsmitglied sein Großvater, Prinz Louis Ferdinand senior, war. Bleibenden Eindruck hinterließen Besuche in Israel. Besonders wichtig ist ihm die Arbeit für die von seiner Großmutter gegründeten Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung, die seit einem halben Jahrhundert erholungsbedürftigen Kindern Ferienaufenthalte auf der Burg Hohenzollern, dem Stammsitz der Familie, ermöglicht. Sein Einsatz für Potsdam als Kulturhauptstat Europas und den Wiederaufbau des Schlosses Monbijou sind beispielhaft und beweisen das Preußen nicht untergegangen ist, sonder in der Familie Georg Friedrichs weiter lebt.

Seine Kaiserliche Hoheit ist in seiner Tugendhaftigkeit ein Vorbild für junge Menschen und beispielhaft für eine Gesellschaft der Pflichterfüllung, Toleranz und Nächstenliebe, so wie es in Preußen stets üblich war. Er stellt seine eigenen Interessen hinter die des Hauses zurück, wie ein Kaiser für seinen Staat zurück steckt, und legt sich selbst die Bürde auf, die Preußischen Hausgesetze zu erfüllen und standesgemäß zu heiraten. Was heute immer schwerer wird.